Donnerstag, 26. Oktober 2017

Eine Versandapotheke aus Ludwigshafen hat gestern angerufen und mitgeteilt, dass sie auch gerne Material spenden, das noch lange Zeit haltbar ist, deren Verpackung jedoch beschädigt ist.
Wir haben viele Verbandsstoffe, Spezialpflaster und Schmerz-Salben bekommen.
Vielen Dank !



Freitag, 20. Oktober 2017

soeben eingetroffen, 6000 Verbandspäckchen und 5000 x Wundschnellverband, eine Spende der Fa. Hepp Verbandstoffe aus Hamburg, herzlichen Dank.










Mittwoch, 18. Oktober 2017

gestern wurden die ersten Artikel aus dem Spendenaufruf angeliefert. Unmengen an Verbandsmaterial, Spritzen, Injektionsbestecke, Handschue, alles für das Rohingya Projekt, Vielen Dank an Fa. ZIMEDA !











In Cox warten die Menschen schon auf uns..
Im Hintergrund ist das Banner mit unserem Logo zu sehen










Es wird dringend Trinkwasser benötigt.
Wir haben die Genehmigung der Regierung erhalten, bis zu 100 Trinkwasserbrunnen zu boren.





Bilder aus dem Krankenhaus von Cox











Soeben erhalte ich von meinen Freund Mahbul aus Bangladesch, dem Excutive-Direktor der Organisation für Menschenrechte die unfassbare Nachricht, dass alleine heute 70.000 Rohingya´s aus Myanmar die Grenze zu Bangladesch überschritten haben. Ich habe extra nochmal nachgefragt, ob es sich um einen Schreibfehler handelt, NEIN, es sind wirklich 70.000 ( SIEBZIG-TAUSEND )



Montag, 9. Oktober 2017

Es gibt Neuigkeiten.
Die Tickets sind gebucht und bezahlt, es gibt kein zurück mehr. Am 2. November geht der Flug in das 11000 km entfernte Bangladesch.

Wir sind zu zweit, mehr Personen sind nicht finanzierbar.
Aufgrund der aktuellen Wetterlage, durch den Mosunregen, fliegen wir von Frankfurt nach Dhaka und müssen von dort 500 km durch den Dschungel mit einem kleinen Bus weiterreisen. Unser Ziel ist das direkte Grenzgebiet zu Burma. Wir stehen in Whatsapp-Kontakt mit diversen Organisationen vor Ort und erhalten so andauernd aktuelle Informationen.
Die Lage hat sich dramatisch verschlechtert, es gibt im Grenzgebiet zu Myanmar aktuell etwa 20.000 Flüchtlinge, verteilt auf 22 Camps und weitere 100.000 Menschen ohne jede Versorgung, ohne Zelte, ohne Nahrung, Trinkwasser oder medizinische Hilfe. Insgesamt befinden sich seit dem 1. Oktober 810.000 Rohyngias in Bangladesch auf der Flucht.
Wir werden versuchen, in den betroffenen Gebieten das Bohren von Trinkwasserbrunnen zu finanzieren und zu organisieren, medizinische Hilfe bei Verletzten zu leisten und Medikamente zu beschaffen.
BITTE :
Die Flug und Transportkosten betragen jetzt für 2 Personen etwa 2000 Euro, die wir privat aufgebracht haben.
Die bisher eingegangenen Spenden reichen nicht !
Das hier ist ein Megaprojekt, bei dem es wirklich um Menschenleben geht. 
Die Sterbensrate ist extrem hoch und es sind in erster Linie Kinder betroffen, die den Strapazen nicht gewachsen sind und auch die Seuchengefahr ist durch die Vielzahl an Menschen und die katastrophalen hygienischen Bedingungen immens gestiegen.
Bangladesch ist weit weg aber das, was dort geschieht, ist so unbeschreiblich, dass man die Augen davor nicht verschließen darf.
Wir haben so viele Mitglieder, bitte spendet ein paar Euro für ein unendlich wichtiges Projekt.
Jeder hat die Möglichkeit, sich im Internet über die aktuelle Situation zu informieren und ich kann nur hoffen und inständig bitten, dass noch ein paar Euro mehr gespendet werden.
DANKE !



Donnerstag, 5. Oktober 2017

Hallo, liebe Mitglieder.
Wir sind in den Vorbereitungen für ein neues Projekt. Der Völkermord an der muslimischen Minderheit der Rohingya in Myanmar zählt für uns zu den größten Verbrechen, die die Menschheit sich je geleistet hat..
Mehr als eine halbe Million Menschen sind aus Myanmar in das benachbarte Bangladesch geflohen vor Mord, Verstümmelung, Vergewaltigung.
Eines der ärmsten Länder dieser Welt steht vor unlösbaren Problemen, diese Menschen auch nur annähernd human zu versorgen.
Täglich überqueren tausende Menschen mit Schussverletzungen, schwersten Schnittwunden und Verstümmelungen die Grenzen in ein Land, das zudem aktuell vom Mosunregen überschwemmt ist. Für viele gibt es nicht einmal Zelte oder Überdachungen, um sich vor der Nässe zu schützen. Hunger und mangelnde Hygieneversorgung vergrößern das Ausmaß dieses Elends täglich.
Die Bilder, die momentan in den Medien veröffentlicht werden, zeigen nur einen Ausschnitt dieser Tragödie.
Selbst die Krankenhäuser stehen vor unlösbaren Problemen, Verletzungen zu behandeln, die man in diesem Ausmaß so dort nicht kennt.
Wir wollen kein Geld dorthin senden, weil nicht garantiert ist, dass es auch dort ankommt, wo es benötigt wird.
Ich werde am 2. November mit 2-3 weiteren Helfern nach Bangladesch reisen, um dort wenigstens zu versuchen, einen kleinen Teil an Hilfe und Unterstützung den Menschen Zuteil werden zu lassen.
Dank vieler Spenden namhafter Firmen haben wir eine Menge an Wund-Nahtmaterial, speziellen blutstillenden Gelen für Schußverletzungen, Schmerzmittel und Erste Hilfe Produkten für die Erstversorgung bekommen.
Ebenso wollen wir versuchen, beim Aufbau von Zelten und bei der Beschaffung von Grundnahrungsmittel und sauberem Wasser behilflich zu sein. 
Wir haben nur knapp 14 Tage Zeit, die wir so effektv wie nur möglich nutzen wollen.
Die ganze Aktion ist extrem aufwändig, alleine dort hin zu kommen, ist eine Herausforderung, weil aufgrund der Regenzeit die komplette Infrastruktur am Boden liegt.
Der Erfolg und das Ausmaß der Hilfe, die wir dort leisten können, wird am Ende davon abhängen, mit welchen finanziellen Mitteln wir hier abreisen können.
Bitte... wer eine Möglichkeit hat, ein paar Euro zu spenden, wird uns eine unendlich große Hilfe sein. 
Es sterben täglich unzählige Menschen, die den Strapazen der Flucht und ihren schweren Verletzungen erliegen.
Man darf diesem Genozid nicht zusehen sondern muss versuchen, wenigstens mit bescheidenen Mitteln einen kleinen Teil zu leisten, diese Not zu lindern.
Wir haben in der letzten Zeit so unendlich viel in unterschiedlichen Krisengebieten erreicht und dank der großzügigen Spenden vieler Menschen für Andere ein Weiterleben ermöglicht.
Es geht hier um Menschen, die von der Welt vergessen werden und die Unerträgliches erdulden müssen.
Wir werden über jeden erhaltenen Cent, so wie immer, genauestens Rechenschaft über dessen Verwendung abgeben und es wäre eine große Sache, wenn wir nicht mit leeren Händen dort ankommen.
Spenden bitte an
PayPal an : 
https://www.paypal.me/Lessinger 
Überweisung :
Fam. Lessinger 
IBAN : DE11545500100003583085
BIC : LUHSDE6AXXX
Die Bilder im Anhang zeigen die Realität in Bangladesch. 
Darf man so etwas zeigen ?
Ja, finde ich.
Es sind Bilder, die offiziell zugänglich sind.
Sie sind aber auch grauenhaft und wer sich das nicht antun will, einfach nicht anschauen.







Drohnen-Video über ein Rohyngia Lager in Bangladesch